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Wicked unterwegs in Australien

Posted in Reisen

Im Jahr 2008 erfüllte ich mir einen Traum und ging allein für ein Jahr nach Australien. Erst arbeitete ich sechs Monate in Sydney und dann folgte das Vergnügen – Reisen. Ich wollte viele Orte in Australien besuchen, mobil sein und trotzdem noch genug Geld für Essen übrig haben. So stieß ich auf der Suche nach einem günstigen Wohnmobil auf die Wicked Vans. Mit diesen coolen und praktischen Wohnmobilen habe ich in Downunder unvergessliche Reisen unternommen. Von meinen Erfahrungen mit den Vans möchte ich euch hier berichten.

Maximale Platznutzung mit einem Wicked Van
Maximale Platznutzung mit einem Wicked Van

Wicked Vans sind hierzulande kaum bekannt, deshalb hier eine kleine Erklärung. Wicked Vans sind zu Wohnmobilen umgebaute Transporter von der Größe eines VW Busses. Ich hatte die Vans zu zweit und auch einmal zu dritt ausgeliehen und es war immer genug Platz. Tagsüber kann man im mittleren Teil des Vans an einem Tisch sitzen und im Rückteil seinen Abwasch erledigen. Eine Kühlbox und Campingtisch plus -stühle gibt es auch. Zum Schlafen wird der mittlere Teil dann einfach mit ein paar Handgriffen in ein Bett verwandelt. Stauraum ist ausreichend vorhanden, allerdings empfiehlt sich eher eine Reisetasche statt eines globigen Koffers.

Alles was man zum Campen braucht
Alles was man zum Campen braucht

Die Leute, die bei Wicked Van arbeiten, sind alle total locker (wie eigentlich alle Aussies) und trotzdem professionell. Ich hatte bei allen vier Ausleihen keine Probleme, weder mit dem Wohnmobil selbst, noch mit den Formalitäten wie Kautionsrückzahlung etc. Wicked an den Vans ist übrigens, dass sie innen und außen mit witzigen Sprüchen gepflastert sind und man bei der Ausleihe auch mal Plüsch-Handschellen geschenkt bekommt. Es ist zwar kein luxuriöses Reisen, aber man erlebt dafür unvergessliche Roadtrips. Ich hatte auch einmal einen „normalen“ Campervan ausgeliehen, aber es war nicht dasselbe.

Zwei Tipps möchte ich euch ans Herz legen:

  1. Achtet bei der Abholung auf den Ort der Ausleihe. Wenn ihr zu Fuß unterwegs seid, denkt daran, dass das öffentliche Verkehrsnetz In Australien nicht so gut ausgebaut ist wie in Europa. Als wir nämlich damals den 1.Wicked Van in Melbourne abholten, kostete es uns einige Nerven und wunde Füße, da der Standort der Ausleihe völlig abgelegen in einem Industriegebiet außerhalb der Stadt lag. So abgelegen, dass wir nach der Rückgabe sogar von einem supernetten Polizisten zur nächsten Bushaltestelle gefahren wurden, weil er meinte, es wäre keine sichere Gegend.

    Die Polizei - dein Freund und Helfer
    Die Polizei – dein Freund und Helfer
  2. Erkundigt euch nach Mautgebühren für die Route, die ihr nehmen wollt. Manche Highways in Australien verlangen Gebühren. So wurde ich damals nach einem Wicked Van-Trip von Sydney nach Brisbane unangenehm überrascht, als nach ein paar Wochen ein Brief mit Zahlungsaufforderung inkl. extra zu zahlender Servicegebühren ins Haus flatterte.

Übrigens, Wicked Vans gibt es auch in Europa auszuleihen und hier gibt es keine Känguruhs, um die man sich sorgen muss 😉

Habt ihr auch Erfahrungen mit Wicked Vans oder anderen Campervans in Australien gemacht? Ich freue mich über eure Kommentare.

Känguruhs sind in Australien eine Plage
Känguruhs sind in Australien eine Plage

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