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Über mich

Willkommen auf meiner Seite! Meine Name ist Janine und ich bin wie viele andere dem Do-it-yourself-Fieber verfallen. Den Namen Auntie Anine verdanke ich meiner kleinen Nichte, die bisher so ihre Probleme damit hat, meinen Namen vollständig auszusprechen. Und da meine süße Nichte in England lebt, bin ich eben Auntie Anine.

Ich habe selbst eine Zeit lang in London gelebt, auch in Australien und in Spanien. Mich haben andere Kulturen schon immer fasziniert und ich wollte sie hautnah erleben. Daher die vielen Auslandsaufenthalte. Ich habe auch verschiedene Formen des Reisens ausprobiert. So bin ich vier Wochen allein durch Neuseeland gereist und habe drei Monate auf verschiedenen Farmen in Kanada gearbeitet.

Bei meiner letzten Reise in Kanada habe ich eine andere Art von Leben kennen- und schätzen gelernt. Das Leben als Selbstversorger und Dirigent des eigenen Lebens und Arbeitens. Dabei ist mir klar geworden, wie unwichtig Geld eigentlich ist. Zwar brauchen wir es, um unsere Rechnungen zu zahlen. Aber das Bankkonto sagt nichts über den Grad unserer Zufriedenheit aus. Und vor allem nicht über den Wert eines Menschen für die Gesellschaft. Es macht mich traurig zu sehen, wie das handwerkliche Können einer Person immer mehr an Wert verliert. Damit will ich nicht sagen, dass ich Fortschritt ablehne und wir wieder in Höhlen wohnen sollten. Aber das heute so viel beschworene Wirtschaftswachstum, dieser maßlose Konsum und Energiehunger sind kein Fortschritt. Wir zerstören damit unsere Umwelt, unsere Lebensgrundlage, und entfernen uns als Gesellschaft voneinander. Früher waren Großeltern respektiert, weil sie uns ihre alten Weisheiten und Kenntnisse anvertrauten. Heute werden Oma und Opa belächelt, weil sie nicht wissen, was eine App ist. Bald werden wir die belächelten sein.

Statt in unserer Freizeit unser mühsam verdientes Geld gleich wieder kopflos auszugeben, wie wäre es damit, etwas zu tun, dass uns entspannt, einen angenehmen Kontrast zur Büroarbeit liefert und bei dem wir noch etwas lernen?

Ich möchte mit diesem Blog zeigen, dass man mit wenigen Mitteln schöne Dinge erschaffen kann. Dinge, die einzigartig sind, die in ihrem emotionalen Wert soviel kostbarer sind als ein gekauftes Fertigprodukt und die vor allem Ressourcen schonen und diesen kopflosen Konsum ein Ende setzen. Dabei versuche ich hauptsächlich mit Secondhand-Ware und Naturmaterialien zu arbeiten, regionale Produkte und Dienstleistungen vorzustellen, saisonale Rezepte auszuprobieren und eine andere Art des langsamen Reisens anzustreben.

Mich macht das Selbermachen (oder wie man im Englischen sagt: do-it-yourself) glücklich und ich lerne mit jedem Projekt etwas Neues über mich, ganz abgesehen von den handwerklichen Fähigkeiten. Ich glaube auch, daß in jedem von uns ein verborgenes Talent schlummert. Also probiert es doch einfach selbst aus!

Von Zeit zu Zeit werden Freunde von mir Beiträge veröffentlichen, über die ich mich sehr freue. Denn ich bin der festen Überzeugung, je mehr wir unser Wissen teilen, desto besser werden wir:)